CUBA RADREISE > 1.000 km durch den Osten Cubas


Diese einmalige Tour begeistert viele Radfahrer wegen ihrer Vielfalt und außergewöhnlichen Kontraste. Einsame staubige Pisten, Traum Karibikstrände und die legendäre Paßstrasse La Farola, die Sie in Serpentinien über die Sierra Maestra führt, sind wohl der Grund, daß diese Tour zum Klassiker auf der Karibikinsel geworden ist.

Sie radeln übewiegend an der Küste entlang und über hügeliges Gelände durch touristisch wenig erschlossene Gebiete. An den Ruhetagen erleben Sie Kubas Geschichte, Musik und das "echte" Kuba in Bayamo, Santiago de Cuba und Baracoa.

 

Charakteristika

Gesamtlänge: 1.000 km

Zahl der Etappen: 14

Tagesdurchschnitt: 70 km

Tägl. Fahrzeit: 4- 7 h

Ruhetage: 7

Rundfahrten: 2 (auf Wunsch)

Osttour


1. Reiseverlauf


2. Enthaltene Leistungen

3. Termine und Preise

4. Besonderheiten

1. Reiseverlauf

Flug nach Holguín

1. Tag: Ankunft auf dem Flughafen Holguín und Transfer ins Hotel. In einem gemütlichen kleinen Hotel in Holguín erholen wir uns erst einmal von der Reise. Bei einem Cocktail treffen wir uns zu einer ersten Besprechung der kommenden Tour.

Rundfahrt Holguín (30 km)

2. Tag: Nach dem Frühstück montieren wir die Räder für einen ersten Ausflug in die Stadt und anschliessend fahren wir noch zu einem Aussichtspunkt, wo die ersten Steigungen bewältigt werden müssen.

Auf ebenen Straßen Richtung Sierra Maestra (79 km)

3. Tag: Frühmorgens machen wir uns auf den Weg nach Bayamo, der Hauptstadt der Provinz Granma, am Fuße der Sierra Maestra. Eine topfebene Strecke, meist mit leichtem Rückenwind, bringt uns in wenigen Stunden an unser Etappenziel. So bleibt noch Zeit um durch die schöne Fussgängerzone zu schlendern. Abends setzen wir uns mit den Einheimischen in den Park.

Eine alte Hafenstadt (65 km)

4. Tag: Weiterfahrt nach Manzanillo, wo wir erstmals den Blick auf das Meer genießen können. Wir übernachten mitten im Altstadtkern in einer Privatpension. Ein schöner Abendspaziergang führt uns in die kleine Fussgängerzone, zum Park und an den Malecón am ehemaligen Fischereihafen.

Immer am Meer entlang (75 km)

5. Tag : Durch scheinbar endlose Zuckerrohrfelder geht's weiter an der Küste entlang nach Niquero, einem freundlichen Städtchen, wo wir in einem kleinen Hotel unterkommen. Hier bestimmt die große Zuckerrohrmühle das Leben der Einwohner.

Auf zur Karibik (55 km)

6. und 7. Tag: Heute erwarten uns einige Steigungen, da wir die Westausläufer der Sierra Maestra überqueren. Dafür werden wir durch eine eindrucksvolle Landschaft entschädigt. Nach einer traumhaft schönen Abfahrt erreichen wir das Hotel am Strand. Hier in Marea de Portillo gönnen wir uns auch unseren ersten Ruhetag - imitten von kanadischen Badeurlaubern.

Vorbei am Pico Turquino (60 km)

8. Tag: Die landschaftlich reizvolle Küstenstrasse, auf der kaum Verkehr ist, führt uns zwischen Karibischem Meer und Sierra Maestra nach La Mula. An der Flussmündung des Rio Turquino übernachten wir in einem kleinen Feriendorf in einfachen Hütten.
Hier sind wir meist die einzigen ausländischen Gäste, denn normalerweise verbringen hier nur Einheimische aus der Umgebung ihre Freizeit.

Menschenleere Küste (60 km)

9. Tag: Auf zum Teil abenteuerlichen Wegen gehts weiter in Richtung Santiago de Cuba, das wir jedoch nicht am selben Tag erreichen können. Wir übernachten deshalb noch einmal in der Nähe von Chivirrico in einem sehr gepflegten Hotel mit herrlichem Blick auf die Felsküste.

Santiago: Wiege der Cubanischen Revolution (60 km)

10. und 11. Tag: Nach einer weiteren Etappe entlang der Küste erreichen wir Santiago, die zweitgrößte Stadt Cubas.
Wir kommen in einer Privatpension in der Nähe des Altstadtkerns unter und nutzen den Abend für einen ersten Stadtbummel. Auch am nächsten Tag gibt es viel zu sehen: Die Moncada-Kaserne, die "Casa de la Trova", die malerische Altstadt, die Hafenanlage und vieles mehr.

Guantanamera, Guajira Guantanamera (90 km)

12. Tag: Auf dem Weg in den Osten verbringen wir eine Nacht in Guantánamo, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Wir übernachten im Hotel "Guantánamo" oder mitten in der Stadt im Hotel Martí. In der Bucht von Guantánamo unterhalten die USA eine Marinebasis.

Cubanische Savanne (80 km)

13. Tag : Bepackt mit ausreichend Trinkwasser fahren wir früh los Richtung Imías, entlang der trockenen, kakteenreichen Südküste. Wir übernachten in einem kleinen, einfachen Feriendorf direkt am Meer. Nur etwa 20 Kilometer trennen uns noch von der Paßstraße "La Farola". Die schöne Bucht verschönt uns den Abend in der einfachen Anlage.

La Farola: Der Pass durch den Bergregenwald nach Baracoa (75 km)

14. bis 16. Tag: Aufbruch zur landschaftlich phantastischen Paßstrecke, die uns über die "Sierra de Purial" und die "Cuchillas de Baracoa" von der trockenen Süd- zur tropischfeuchten Nordküste führt. Auf dieser Strecke sind beträchtliche Steigungen zu überwinden. Mit einigen Pausen und einem angemessenen Tempo ist die Etappe aber für jeden zu schaffen. Am Nachmittag erreichen wir nach einer wunderbaren Abfahrt Baracoa, die älteste Stadt Cubas, wo wir je nach Gruppengröße in kleinen Pensionen oder einem der beiden gepflegten Hotels untergebracht sind.
Hier können wir uns am Strand erholen, quirliges Nachtleben genießen oder an einer der vielen möglichen Exkursionen teilnehmen: Fahrt zur Mündung des Río Yumurí (insgesamt 60 km), Wanderung durch den Bergwald, Tagesausflüge zu Cubas wildestem Urwaldfluss "Río Toa" im Nationalpark "Alexander von Humboldt" mit Bootsfahrt und vieles mehr.

Vorbei am Nationalpark (80 km)

17. Tag: Weiterfahrt in Richtung Moa durch sattgrüne hügelige Tropenlandschaft mit Badepause am Traumstrand Maguana. In der Nickelstadt Moa kommen wir in einem einfachen Hotel unter.

Ein Hauch von Afrika oder Alpenfeeling ( 120 / 80 km)

19. und 20. Tag: Heute fahren wir schon früh aus Moa los, denn uns erwartet eine lange Etappe. Wir fahren die ersten 40 km auf einer abwechslungsreichen Landstrasse, die uns nach Sagua de Tanamo bringt. Das kleine Städtchen wurde durch die sogenannte "Kubakrise" weltweit bekannt. Von hier aus können wir mit einem Transfer (auf Wunsch) die Strecke etwas abkürzen. Pickups bringen uns und unsere Räder fast 40 km weiter. Die letzten 40 km fahren wir dann wieder an die Küste nach Cayo Saetía, wo wir in komfortablen Bungalows untergebracht sind. Auf der nahezu unbewohnten Insel wurden Anfang der 90er Jahre afrikanische Wildtiere ausgesetzt. Das bietet uns die Möglichkeit, zu einer kleinen Fahrradsafari aufzubrechen, bei der wir mit etwas Glück Zebras, Antilopen, Springböcke und Wasserbüffel beobachten können. Aber auch die weissen Zuckersandstrände der Insel sind sehr attraktiv und verschönern uns den Ruhetag. Alternativ gehts in die Kiefernwälder von Pinares de Mayarí, wo in den Bergen eine einsame Ferienanlage zum Ausruhen oder auch zum Wandern einlädt.

Sonne und Strand (80 km)

20. Tag: Mit einem kleinen Boot gelangen wir über die Bahía de Nipe nach El Ramón in ein verschlafenes Fischerdorf. Von dort radeln wir 20 km durch den Wald bis Antilla. Nach einer Pause gehts weiter - wieder auf asphaltierter Strasse - ins Ferienzentrum Guardalavaca, das "Varadero" Ostkubas. Ein letztes Mal können wir ausgiebig die Sonne und das karibsiche Meer genießen.

Rückfahrt nach Holguín (60 km)

21. Tag: Auf den Mittag fahren wir mit dem Rad von Guardalavaca nach Holguín zurück. Nachdem die Räder wieder reisefertig verpackt wurden, nutzen wir die Zeit für einen letzten Abstecher ins Zentrum und versorgen uns mit den nötigen Souvenirs.

Zurück ins kalte Europa

22. Tag: Transfer zum Flughafen und Rückflug.

Ankunft

23. Tag: Ankunft in Deutschland.

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2. Enthaltene Leistungen

* Langstreckenflug ab/bis Frankfurt mit der CONDOR

* Anmeldung des Fahrrades zur Mitnahme im Flugzeug

* Touristenvisum für maximal 30 Tage Aufenthalt

* Deutsche / deutschsprachige Reisebegleitung

* Gesetzlich vorgeschriebene Reisepreissicherung

* Übernachtung in Unterkünften mit wechselndem Komfort
(überwiegend Mittelklassehotels)

* Verpflegung: Frühstück

* Etappenpläne mit Kartenausschnitten für jede Etappe


3. Termine und Preise

Preise pro Person im Doppelzimmer



12.10.2016 – 03.11.2016 (2590,-- Euro)

15.12.2016 – 06.01.2017 (2790,-- Euro)

15.01.2017 – 06.02.2017 (2690,-- Euro)

19.02.2017 – 12.03.2017 (2690,- Euro)

22.03.2017 – 13.04.2017 (2690,-- Euro)

Einzelzimmerzuschlag

250,00 Euro


4. Besonderheiten

* Mindestteilnehmerzahl: 4 Personen

Jederzeit gegen einen geringen Aufpreis von 100,-- Euro pro Person auch für 2-3 Teilnehmer durchführbar!

* Fahrrad und Packtaschen werden im Flugzeug mitgenommen. Wir empfehlen ein stabiles Tourenrad oder Mountainbike mit mindestens 21 Gängen

* Zusätzlicher Geldbedarf: Je nach Konsumgewohnheiten 20 - 30 CUC (ca. 16- 25 Euro) pro Tag

Sollte die Mindestteilnehmerzahl bis 4 Wochen vor Abreise nicht erreicht werden, kann die Reise abgesagt werden. Gerne bieten wir Ihnen dann eine Alternative an.

 

Nicht im Reisepreis enthaltene Leistungen:

* Fahrradmitnahme im Flugzeug (je nach Airline ca. 75 Euro/Strecke)

* Transfers bzw. Eintrittspreise im Zusammenhang mit optional angebotenen Exkursionen während der Tour

* Zusätzliche Transfers, die eventuell auf Wunsch von Teilnehmer/inne/n durchgeführt werden


* Verpflegung abgesehen vom Frühstück (übrige Verpflegung erfolgt auf der Strecke oder abends an den jeweiligen Etappenzielen)

 
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